Energiesparhaus - die Preisträger
Die Preisträger im "Wettbewerb Energiebewusste Gebäudemodernisierung" von E.ON Westfalen Weser haben vorgemacht, wie es geht.
E.ON Westfalen Weser hat im Herbst 2005 den "Wettbewerb Energiebewusste Gebäudemodernisierung" ausgeschrieben. Gesucht wurden Pioniere, die sich mit Mut und Ideen an die Sanierung ihres Altbaus gewagt haben. Seit April 2006 stehen die Preisträger fest. Eine Expertenjury hat die eingereichten Beiträge nach wirtschaftlichen, ökologischen und gestalterischen Kriterien bewertet und in verschiedenen Kategorien prämiert. Drei der ins gesamt elf Gewinner stellen wir Ihnen hier kurz vor.
Vorher - nachher
Ähnlich wie in den Fernsehsendungen verblüfft bei den Wettbewerbsbeiträgen der Vorher-Nachher-Effekt. So auch bei dem verklinkerten Winkel-Bungalow aus den Siebziger Jahren, der zur zweigeschossigen Stadtvilla im mediterranen Stil "herausgeputzt" wurde. Oder bei dem vom Verfall bedrohten Fachwerkhaus, das nach einer Kernsanierung wie der in altem Glanz erstrahlt. Aber die Objekte sind eben nicht nur schöner, komfortabler und wohnlicher geworden, sondern vor allem viel sparsamer im Energieverbrauch. Dank Wärmedämmung, intelligenter Heizungstechnik und Nutzung regenerativer Energien ist bei den meisten der Wärmeschutzstandard sogar höher als bei Neubauten.
Nach 1918 gebaute Häuser
Familie Storm ist Preisträger in der Kategorie der nach 1918 erbauten Häuser. Die Fotos zeigen das Domizil der Storms vor der Sanierung und danach.
Anja Storm: "Ich habe immer gern in diesem Haus gelebt, es ist ja mein Elternhaus. Doch irgendwann gefiel uns der Stil nicht mehr. Das Optische stand bei uns zunächst im Vordergrund. Dass eine enorme Energieeinsparung mit dem Umbau einherging, hat uns natürlich besonders gefreut."
2. Preis in der Kategorie der nach 1918 erstellten Häuser
Kaum wieder zu erkennen: Familie Grupe aus Coppenbrügge bei Hameln hat ihren Altbau - eine ehemalige Scheune ...
... zum Landhaus im nordischen Stil ausgebaut. Damit gewann sie den 2. Preis in der Kategorie vor 1918 errichteter Häuser.
1. Preis in der Kategorie der vor 1918 errichteten Häuser
"Allein hätten wir das nicht geschafft - deshalb haben wir uns einen erfahrenen Zimmermann dazugeholt. Denn Fachwerk wieder in den Zustand von vor 200 Jahren zu bringen, das kann heute nicht mehr jeder. Jetzt leben wir so, wie wir es uns immer erträumt haben - aber mit einer modernen Erdwärme pumpe, statt mit Kohleöfen." Familie Schröder aus Herford- Schwarzenmoor ließ ihr Fachwerkhaus denkmalgerecht sanieren. Dafür gab es den 1. Preis in der Kategorie vor 1918 errichteter Häuser. "Wir sind sehr stolz, dass es ein so freundliches Haus geworden ist. Wanderer, die hier vorbeikommen, sprechen uns häufig darauf an. Seit den 50er-Jahren ist das Gebäude mal hier, mal dort instand gesetzt worden - ohne Konzept. Jetzt hat es ein Gesicht."
